Ausgehtipps
2012 gibt es VAJA seit 20 Jahren. Aus diesem Anlass durften wir im Bremer Veranstaltungsmagazin MIX acht ausgewählte Ausgehtipps für Januar 2012 beisteuern. Also ab auf die Piste!
VAJA-Veröffentlichungen
„Wie heißt noch mal Euer Projekt mit den Handy-Videos? Hau-drauf-TV?“ Nicht ganz. Mit draufhaber.tv entsteht derzeit von der Bremer Universität ausgehend eine neue online Video-Community für Jugendliche in der Berufsorientierung. Hier sollen die Jugendlichen zeigen was sie können, ihr Können anderen weitergeben und so voneinander lernen. Über die Idee und erste Erfahrungen mit dem Projekt informieren Wibke Duwe (Uni Bremen), Markus Gerstmann (ServiceBureau Jugendinformation) und Dennis Rosenbaum (VAJA) in einem gemeinsamen Bericht, der in „merz - Medien und Erziehung - Zeitschrift für Medienpädagogik, 03/2011“ erschienen ist.
EMOS! Vorurteile gibt es viele: Alle Ritzen, alle heulen, alle sind verweichlicht, die Jungs schwul, die Mädchen nervig und naiv, klauen ihren Stil von den Punks und Gothics, aber eigentlich wollen sie nur Aufmerksamkeit und Mitleid. Ahnung haben sie allerdings nicht! Das alles reicht nicht mal für eine eigene Jugendkultur... Doch! Warum, beschreiben die Soziologin Doro Feldl und der VAJA-Mitarbeiter Guido Gulbins in ihren gemeinsam veröffentlichten Texten. Beide Artikel sind erschienen im „Journal der Jugendkultur, Ausgabe Nr.15, Frühjahr 2010“.
Zwei Fallgeschichten werden in diesem Aufsatz dokumentiert: Zum Einen der Kontaktaufbau zu einer rechten Clique mit Fokus auf die männlichen Cliquenmitglieder, die in der Clique das Sagen haben. Zum Anderen die pädagogische Bearbeitung rechtsextremer Musik am Beispiel einer anderen Clique, in der die Mädchen den Ton angeben. Der Text ist erschienen in „Unsere Jugend - Die Zeitschrift für Studium und Praxis der Sozialpädagogik, 02/2009“
Rechtsextrem orientierte Mädchen werden häufig wenig wahrgenommen, weil sie einerseits den geringeren Anteil dieser nach wie vor männlich dominierten Szene ausmachen und andererseits in aller Regel durch ein gemäßigteres Auftreten nicht so sehr auffallen wie die Jungs. Dennoch kommen ihnen Funktionen innerhalb der peers zu, wodurch sie Einfluss auf ihre Clique ausüben und die jugendlichen Szenestrukturen mit prägen. In diesem Text werden die Mädchen aus rechten Cliquen in den Mittelpunkt gestellt und Handlungsansätze aus der VAJA-Praxis für den pädagogischen Umgang beschrieben. Der Artikel ist erschienen in "Betrifft Mädchen, 01/2009".
Zwei Biografieausschnitte aus der Perspektive von Jugendarbeit sollen Einblicke in jugendliche Szenemilieus gewähren, Umstände politischer Identitätsbildung von jungen Menschen beleuchten und sozialpädagogische Handlungsoptionen anbieten. Dies geschieht anhand der Fokussierung auf zwei Jugendliche, ein Mädchen und ein Junge, die sich beide als rechts definieren und deren Cliquen jeweils über mehrere Jahre von VAJA-StreetworkerInnen begleitet wurden. Der Artikel ist erschienen in "Jugendhilfe, 01/2009".
- ausgezeichnet mit dem Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis 2008 -
Mit Materialien zu Konzept, Praxis und Evaluation der aufsuchenden Arbeit des Teams "Rechte Cliquen" hat sich VAJA für den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis 2008 in der Kategorie Praxispreis beworben und GEWONNEN! Über die Hintergründe dazu informiert die Pressemitteilung.
Können sozialpädagogische Projekte mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen erfolgreich sein? Wie lässt sich das messen? Was macht einen Erfolg in diesem Arbeitsfeld überhaupt aus? Die Arbeit des VAJA-Teams „Rechte Cliquen“ wurde von 2004 an über mehrere Jahre hinweg im Rahmen wissenschaftlicher Begleitung extern evaluiert. Im hier zur Verfügung stehenden Text wird dieser Prozess nachgezeichnet indem die konzeptionelle Anbindung beschrieben, das Evaluationsdesign dargelegt und erste Ergebnisse genannt werden. Abgedruckt wurde der Text Ende 2007 in „deutsche jugend – Zeitschrift für die Jugendarbeit“.
Diesen Artikel schrieb das Team „Rechte Cliquen“ des VAJA um die vielfältigen Erscheinungsformen von rechtsextremen und menschenfeindlichen Orientierungen bei Jugendlichen möglichst praxisnah zu veranschaulichen. Dies geschieht anhand von 4 Beispielen aus aktuellen Arbeitszusammenhängen des Teams in verschiedenen Bremer Stadtteilen. Veröffentlicht wurde der Text im Juni 2007 in „Offene Jugendarbeit, Zeitschrift für Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, Bundesarbeitsgemeinschaft der offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen e.V. (Hrsg.), 2/2007“.
auch dieser Artikel aus der Bremer Pädagogik-Fachzeitschrift „SpielRäume“ vom Mai 2006 bezieht sich auf die veränderten Anforderungen an Soziale Arbeit mit rechten Jugendcliquen und ist als Appetizer für das wesentlich ausführlichere Konzept „Distanz(ierung) durch Integration …“ (s.o.) zu verstehen.
Neue Ergebnisse der Sozialforschung, Veränderungen in den jugendkulturellen Szenen, ein strategisch durchdachteres und zumeist offensiveres Auftreten der rechtsextremen Szene beim Rekrutieren Jugendlicher. 2004 erstellte das Team „Akzeptierende Jugendarbeit mit rechten Cliquen“ des VAJA die konzeptionelle Weiterentwicklung der akzeptierenden Jugendarbeit gemeinsam mit Prof. Kurt Möller:
„Distanz(ierung) durch Integration das Bremer Konzept zur Bearbeitung rechtsextremer und menschenfeindlicher Orientierungen bei Jugendlichen durch aufsuchende Jugendarbeit“ gibt es als Download. Eine gekürzte Fassung erschien in der Fachzeitschrift „Neue Praxis“ und steht ebenfalls zur Verfügung.
Das gemeinsame Fotoprojekt vieler VAJA-Cliquen.
70 Jugendliche unterschiedlichster jugendkultureller Zugehörigkeit, ethnischer Herkunft oder politischer Verortung aus 10 Bremer Stadtteilen dokumentierten ihre Lebenswelt mit Einwegkameras: Ihr Stadtteil durch ihre Augen, ihre Freunde, ihre Familie, Erschreckendes, Bewegendes – in jedem Fall aber Authentisches!
Der Ausstellungskatalog steht hier als pdf zur Verfügung. Einige Exemplare in Heftform sind noch beim VAJA gegen einen kleinen Spendenbeitrag erhltlich.
Der gemeinsame Nenner aller VAJA-Teams, hier als Kapitel 7 der Dokumentation eines Fachtags.
2012 gibt es VAJA seit 20 Jahren. Aus diesem Anlass durften wir im Bremer Veranstaltungsmagazin MIX acht ausgewählte Ausgehtipps für Januar 2012 beisteuern. Also ab auf die Piste!
...und heute wünscht das VAJA-Kollegium allen, aber besonders den Bremer Jugendlichen, eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins Jahr 2012!
In einer Pressekonferenz am 02.12.11 stellten pro aktiv gegen rechts u.a. eine neue Broschüre vor. Sie wurde als Hilfestellung für Akteure in der Gastronomie-Branche konzipiert, um Anmietungen von Räumen durch Rechtsextremisten zu verhindern.
In einer Minute ein komplettes Bett beziehen? Schwierig, aber möglich! In 14 Disziplinen von Bügeln bis Tischtennis mussten die Jungs aus den VAJA-Cliquen am 15.10.11 gegen die Zeit antreten.
» zur Dia-Show im Straßen-Blog
» Weser Kurier vom 21.11.11
» Weser Report vom 30.11.11
Ein neues VAJA-Projekt richtet sich im Stadtteil Kattenturm an Jugendliche und junge Männer mit Migrationshintergrund im Alter von 18-24 Jahren. "Kurswechsel" ist am 01.10.11 gestartet, die Laufzeit beträgt drei Jahre.
Morgens um 9:27h sind es "nur" Spielplätze und Parkanlagen. Abends um 17:53h sind es auch Treffpunkte für Bremer Jugendliche. 25 Cliquen haben sich an dem Fotoprojekt beteiligt. Jetzt liegt der Katalog vor.
Direkt nach dem BMX- und Skatercontest (siehe unten) geht es am 23.10.11 ab 18 Uhr weiter mit Graffiti, Streetart und einer Videoinstallation. Ort des Geschehens ist auch hier der Otto-Braun-Schulhof im Stadtteil Vahr.
Im Rahmen eines Kunst- und Sportprojektes findet am 23.10.11 von 13-17 Uhr im Stadtteil Vahr auf dem ehemaligen Otto-Braun-Schulhof ein BMX- und Skatercontest statt. Unten findet ihr den Flyer und einen Zeitungsbericht dazu.
"Streetworker haben eine neue Zentrale in der Altstadt"
Weser Kurier vom 19.10.11
Jugendliche sind online. Immer mehr, immer länger. Welche Chancen birgt das für die Jugendarbeit? Vom 28.-30.09.11 findet dazu eine Tagung in Bremen statt.
Beim 1. Bremer Tag der Zivilcourage wartet am 19.09.11 ab 15 Uhr ein buntes Programm auf die Besucher. Mit dabei auf dem Marktplatz sind auch die VAJA-KollegInnen vom ProMeile-Team.
Nach über 10 Jahren in der Bahnhofsvorstadt beziehen wir zum 01.09.11 unsere neuen Räumlichkeiten an der Schlachte. In direkter Nachbarschaft zu Radio Bremen und der Jugendherberge befinden wir uns ab sofort direkt an der Weser.
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