26. Februar 2007
“Ich wuenschte ich waere eine Gluehbirne, dann koennten mich alle sehen!â€(Zitat eines unbekannten Strassenkindes)
Hi ihr Lieben da draussen. Und wieder begluecke ich euch mit Anekdoten und Anekdoetchen aus einem Land, dessen Motto das Wort “esperar†(warten) zu sein scheint… .klingt schlecht? Kann es sein, muss es aber nicht… .!Christine und ich haben drei Megaerfolge zu verbuchen. Leider aber auch einen kleinen Rueckschlag, an dem ich aber (natuerlich) noch dranbleiben und arbeiten werde… Warum nur ich? Weil Christine tatsaechlich Dienstag aufbrechen wird aus Fortaleza… Heul schluchz flenn… .Und so bleibe ich hier ersteinmal alleine zurueck auf dem Schlachtfeld und gucke was ich drehen kann,
bis ich einen neuen Partner gefunden habe. Da ich ja nun mit Leib und Seele Paedagogin bin (Gleich mal eben den Erdbeersahnetee rausholen) muss ich natuerlich vorneweg mit dem positiven anfangen um dann das negative nicht mehr ganz so schlimm erscheinen zu lassen… .oder war das anders rum… vergessen… egal!Ich habe ja bereits einmal in einer Mail von Mery Helen berichtet (habe damals den Namen falsch geschrieben), die auch bei der Shopping-Tour mit Nayela dabei war.
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23. Februar 2007
Jugendliche aus Oslebshausen (jaaaa, auch du Annika) haben im Rahmen einer “Reptilien-Ausstellung” im Walle Center bewiesen, was wahrer Helden (und auch Heldinnen-) Mut bedeutet:
Auge in Auge mit dem Tod (bzw. dem Stachel) ließen sie sich Gift spuckende Tausendfüßler, würgende Schlangen, springende Spinnen, die mit ihrem Gift schon ganze Völker von Eingeborenen in Australien getötet haben und zu guter letzt sogar noch den SCHWARZEN SKORPION auf die Hand setzen…
allein die Berührung des Stachels führt zu sofortiger Lähmung und einem langsamen, schmerzhaften Tod!!!
Ich muss schon sagen: Hut ab! Leider konnte ich selbst die Tiere nicht berühren…einer musste ja schließlich fotografieren!!! Dass ich die Hosen trotzdem gestrichen voll hatte, sieht man wohl an der Unschärfe der Bilder…
Guido
15. Februar 2007
Manchmal muss man ganz von vorne anfangen. Auch mit der Aufklärung.
Das habe ich auch gestern bei der aufsuchenden Jugendarbeit erfahren, als wir uns über Schwangerschaft, Verhütung und Ähnliches unterhalten haben.
A: Wann kann man denn schwanger werden?
D: Nicht, wenn man seine Tage hat.
A: Im Prinzip richtig, man wird während der fruchtbaren Tage schwanger. Wann sind die denn?
D: Keine Ahnung!
A: Wie lange ist denn der Zyklus einer Frau?
D: 20 cm!
14. Februar 2007

Am 1. Februar 2007 gab es die zweite Aufführung der grandiosen, fabelhaften und unwiderstehlichen Chicks’n Queens. Diesmal spielten Gökce, Marina, Melanie und Luisa auf einer größeren Bühne: das Schulzentrum Sebaldsbrück stellte der Theatergruppe freundlicherweise die Aula zu Verfügung. Am Ende hatten sich die langen, harten Proben gelohnt: das Haus war voll, das Publikum vollauf begeistert und sogar der Mitarbeiter des Weser-Kuriers (s. Artikel vom 08.02.07) lag den Mädchen zu Füßen!
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12. Februar 2007
Christine und ich haben letzte Woche ein riskantes Experiment gewagt. Einer der Kinder von der Strasse (Bruno) wollte unbedingt seinen besten Freund Osmar wiedersehen, der seit Anfang Dezember im sitio ist. Er hatte bereits Bernardo gefragt der hat allerdings zu ihm gesagt, dass das nicht moeglich ist…
So hat Christine dann am Mittwoch Bruno vom Lagoa abgeholt. Hat ihm alte Sachen von Emanuel mitgebracht. So musste er sich dann erstmal waschen und die neuen Sachen anziehen und sah FAST aus, wie ein neuer Mensch. Nur die Schuhe haben gefehlt….Nja, Bruno traegt seit 2 jahren keine Schuhe mehr. Die hab ich ihm dann in Maranguape gekauft….Ich hab dann Osmar mit nach Maranguape genommen und da haben wir uns dann getroffen. Die beiden haben sich tierisch gefreut sich wiederzusehen und losgeschnattert und gegackert wie zwei alte Weiber. Wir sind dann zusammen essen gegangen und Bruno hat sich den Teller fuer vier gefuellt. Es kam ihm am Ende auch ganz offensichtlich fast zu den Ohren raus. Aber kein Wunder, er meinte er haette seit einem Jahr nicht mehr richtig gegessen….
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9. Februar 2007
Liebe Lesende,
ein herzliches Dankeschön auf diesem Wege an die Veranstalter des Song-Bingos auf den Vaja-Planungstagen 2007!
Leider gibt es einige Kandidaten, bei denen seit diesem Spiel Wesensveränderungen und zweifelhafte Gemütszustände festgestellt wurden!
Urteilt selbst!

Ein erschrockener Teilnehmer
8. Februar 2007
Ende Dezember, kurz vor Weihnachten… Die Proben der Mädchentheatergruppe Chicks’n Queens aus der Vahr laufen auf Hochtouren, bald soll die Aufführung sein…
Zeit, mal was ganz anderes zu unternehmen!
Also Mädels: die Schlittschuhe untergeschnallt, noch ein paar Freundinnen gefragt und ab nach Walle ins Paradice! Dort treffen wir zufällig zwei von Gökces Klassenkameraden, die uns mit ihrem Können auf den Kufen schwer beieindrucken und zur Belohnung auch mit aufs Foto dürfen!

7. Februar 2007
Wir waren am 25.01.2007 im Intoor Fußballspielen!

Die Jugendlichen von der NVN-Gang haben ein Spiel gegen die Ballack-Mannschaft gemacht und dabei knapp verloren.
3. Februar 2007
Da bin ich wieder, mit den neusten Berichten von der Front. Ich sitze gerade im Internetcafé in Tabolero de Norte, der Heimstadt von Emanuel, Clarisse und Samuel, weil wir heute abend auf die “legendäre” Hawaiiparty gehen werden… Wir waren letzte Woche nur einmal auf der Strasse, da wir von den Geschaeftsleuten, um den Terminal herum eine Warnung bekommen haben. Die haben offensichtlich keine Lust mehr auf Strassenkinder, die ihnen das Geschaeft kaputt machen.
So wurde uns netter Weise mitgeteilt, das in naechster Zeit etwas passieren wird am Terminal und das es fuer uns besser waere, wenn wir zu dem Zeitpunkt nicht anwesend sind. Was genau damit gemeint ist, wurde uns nicht gesagt. Trotz allem hat das nicht gerade weniger Sorge bei uns hervorgerufen, denn “es wird etwas passieren” kann absolut ALLES heissen…..
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