24. Juni 2009

» Überraschende Begegnung

| Abgelegt in "Gastbeiträge" von Steffie / Bremen um 10:31

Nachdem ich mein Zeugnis endlich bekam und doch schon etwas angeschwipst mit meinen lieben Mitbewohnern und einigen Mitschülern auf dem Schulhof stand und „das letzte Glas“ schlürfen wollte, gesellten sich zu unserer Überraschung zwei scheinbare ‚Passanten’ zu uns.

Sie sprachen uns darauf an, was hier los sein und warum so viele Leute hier rumstünden. Nach kurzer Vorstellrunde… á la „Ich heiße Steffie und habe ein Problem…… die Zeugnisverleihung dauerte zu lang und das ist alles scheiße…“ erfuhren wir, dass die beiden Fremden als Streetworker tätig sind und auf der Suche nach politisch rechts orientierten Jugendlichen waren.

Wie sie gerade auf uns kamen, ist mir ein Rätsel, werde ich doch ständig für Ende 20 gehalten – Im nachhinein, kann ich irgendwie verstehen, warum sie hingekommen sind… viele mal mehr oder weniger gut gekleidete Schüler standen an einem Freitag Abend um 18:00 auf dem Schulhof und betranken sich ;) .

Nachdem ich mich, ein wenig cholerisch, darüber ausgekotzt hatte warum wir hier sind und was das denn nun eigentlich soll, begannen wir uns mit den beiden doch sehr sympathischen Personen über ihre Arbeit als Streetworker zu unterhalten. Darüber was sie dabei genau tun und von welchem Träger sie eigentlich kommen.

Zur Sprache kamen dabei vor allem auch unsere eigenen Erfahrungen, da irgendwie die meisten von uns, inklusive mir, aus eher dörflichen Regionen stammen. Dank der Verbreitung, die eher rechts orientierte vorwiegend in diesen Gebieten finden auch die Art und Weise der Leute kannten und selbst ein paar Geschichten erzählen konnten. Ich persönlich fand es ein sehr interessantes Gespräch, vor allem weil ich es gut finde, dass diese Arbeit noch gefördert wird und das Problem in Angriff genommen wird – nicht wie in vielen (und dazu zähle ich auch meine Heimatregion im Harz) einfach hingenommen und das Problem ignoriert wird.

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4. Dezember 2008

» Vaja blockt ab!

| Abgelegt in "Gastbeiträge" von Markus / ServiceBureau um 10:09

Nun als Medienfuzzi lese ich öfter mal was Vaja so blockt… mal aus dem Süden, aus Brasilien oder den Stadtteilen der Stadtmusikantenstadt…

Immer wieder trifft man auf diese Vajas. Die Ersten sind irgendwann in den 90zigern aufgetaucht, damals noch verloren an der Hochschule. Sie wussten genauso wenig wohin, wie ich… man sprach mal miteinander, mal tags, mal abends… mal musste ein wenig Alkohol helfen. Z.B. damals im späteren Einsatzgebiet der kleinen Brüder… Kattenturm… es war eine kleine 2Raum Wohnung mit automatischen Flugzeugzähler… ein Bett, ein altes Sofa, eine kleine Küche, eine Flasche Sambuca, ein Auflauf auf dem Tisch… danach vorbildlich mit dem Rad in den Beatclub, da der spätere Vaja eine Frau treffen wollte… An dieser Stelle soll verschwiegen werden, dass der Autor Standprobleme beim Tanzen hatte, aber das lag am Sambuca… jedenfalls holte sich der große Vaja die kleinere Frau und ließ sie nicht mehr los. Jetzt ist es ein Einfamilienhaus geworden. Die Haare und die Rockarena wurde auf ein 1qm mit Kopfhörer gestutzt… obwohl, es soll wieder gitarrenlastige Konzerte geben…

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Internet: construktiv