KAJAK

Kreis aufsuchende Jugendarbeit Kattenturm

KAJAKKAJAK wurde im Juli 2000 durch den Arbeitskreis Prävention in Obervieland, Wohnen in Nachbarschaften, der Bremer Straßenbahn AG und durch VAJA initiiert. Ziel war es, den Arbeitsansatz der akzeptierenden Jugendarbeit in Kattenturm zu etablieren.
Das Modellprojekt KAJAK sieht vor, mit der Beteiligung und Unterstützung verschiedener Initiativen und Institutionen, die sich vor Ort mit den Lebensbedingungen und sozialen Beziehungen von Jugendlichen auseinandersetzen, neue Zugänge zu Jugendlichen zu schaffen.

KAJAKZwei StudentInnen und zwei hauptamtliche Streetworker sind mit jeweils 9 Wochenstunden aufsuchend im Stadtteil tätig.

Kattenturm ist einer der zehn am meisten benachteiligten Ortsteile Bremens. Die Stadtteilstruktur ist durch einen sozialen Wohnungsbau geprägt. 56 verschiedene Nationalitäten mit ihren unterschiedlichen Glaubensrichtungen leben dort. Der Anteil an Jugendlichen ist überdurchschnittlichen hoch. Da die Angebote der integrativen Jugendarbeit zu gering sind, kommt es immer wieder zu Rivalitäten und Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Jugendlichen oder ganzen Jugendcliquen. Sie fühlen sich ausgegrenzt und in ihren Freiräumen beschnitten. Bei Gesprächen mit Jugendlichen kann immer wieder festgestellt werden, dass die Jugendlichen sehr gerne in Kattenturm leben. In anderen Stadtteilen zu wohnen, ist für viele nicht denkbar. Vandalismus und aggressive Übergriffe in Kattenturm entstehen ihrer Meinung nach durch zu viel Langeweile und dadurch, dass die öffentlichen Plätze zu stark reglementiert sind. KAJAKAnwohner lassen die Bänke vor ihren Häusern entfernen, um mögliche Treffen Jugendlicher und den damit verbundenen Lärm zu verhindern. Angebote außerhalb des Stadtteils nehmen die Jugendlichen, abgesehen von abendlichen Discoveranstaltungen oder einem Besuch im Fußballstadion, nur selten wahr. Bei schlechtem Wetter werden die Busse und Straßenbahnen zum Cliquentreffpunkt. Hier kann man sich treffen und bei „Rundfahrten“ durch den Stadtteil erkunden, wo etwas passiert. In der Vergangenheit kam es dabei bereits häufiger zu Konflikten zwischen den BSAG Angestellten und den Jugendlichen.

KAJAK KAJAK nimmt zu Jugendlichen auf der Straße Kontakt auf und arbeitet nach den Grundsätzen der akzeptierenden Jugendarbeit. Das Projekt berücksichtigt die Lebensrealität der Jugendlichen und die Rahmenbedingungen des Stadtteils. Beide Faktoren stellen die Basis dar, auf der Aktivitäten geplant und Projekte gestartet werden. Ziel ist es, für einzelne Jugendliche und/oder ihre Cliquen niedrigschwellige Angebote zu entwickeln und durchzuführen. Durch die enge Kooperation im Stadtteil ist es möglich, freizeitpädagogische Angebote, wie Fußball oder Streetball, schnell zu realisieren.

BUBI - Buten und Binnen

Aufsuchende Jugendarbeit in Kattenturm, jüngere Zielgruppe

Im September 2006 startete das BUBI-Projekt in Kattenturm, welches sich an jüngere Jugendliche, im Alter zwischen 10 und 12 Jahren, des Stadtteils, wendet. Dieses Projekt arbeitet nach demselben Arbeitsansatz wie KAJAK und wurde von VAJA in Kooperation mit der AWO initiiert.

KAJAKEin Mitarbeiter der AWO und eine Vaja Streetworkerin sind mit jeweils zwölf Wochenstunden im Stadtteil aktiv tätig, um auch der heranwachsenden Jugend im Stadtteil Beachtung zu schenken.

BUBI möchte durch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 9 bis 13 Jahren früher die Möglichkeit geben, sich aus gekannten Strukturen und destruktiven Mustern zu lösen und mit Perspektiven wie z.B. eine attraktive Freizeitgestaltung für diese Zielgruppe Integrationsarbeit leisten.

KAJAK und BUBI sprechen mit Jugendlichen über ihre Probleme. Sie sind aber auch Ansprechpartner, wenn Konflikte mit oder durch Jugendliche entstehen. Durch die aufsuchende Arbeit werden Jugendliche erreicht, die oft den Glauben an die Erwachsenenwelt und an positive Lösungsmöglichkeiten von Konflikten, aufgegeben haben. KAJAK und BUBI unterstützen den Ansatz, gemeinsam mit anderen Trägern der Jugendhilfe übergreifende Angebote für Jugendliche in Kattenturm zu entwickeln. Diese sollen zu mehr positiven Begegnungen zwischen jung und alt, zwischen unterschiedlichen Nationalitäten und zu mehr Beteiligung von Jugendlichen im Stadtteil führen.



Kontakt:
VAJA e.V.
KAJAK
Eduard-Grunow-Str. 24
28203 Bremen

Tel.: 0421/76266
Fax 0421/76252
Email: kajak@vaja-bremen.de


» Die Infos zum Team KAJAK als pdf

rote karte gegen rechtsparitätischer wohlfahrtsverband

Internet: construktiv

Aktuelles

Ausgehtipps von VAJA

Ausgehtipps

2012 gibt es VAJA seit 20 Jahren. Aus diesem Anlass durften wir im Bremer Veranstaltungsmagazin MIX acht ausgewählte Ausgehtipps für Januar 2012 beisteuern. Also ab auf die Piste!

» VIP-TIP im MIX, Januar 2012

Weihnachtsgrüße

Früher war mehr Lametta!

...und heute wünscht das VAJA-Kollegium allen, aber besonders den Bremer Jugendlichen, eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins Jahr 2012!

Gastronomie-Ratgeber

Gastronomie-Ratgeber

In einer Pressekonferenz am 02.12.11 stellten pro aktiv gegen rechts u.a. eine neue Broschüre vor. Sie wurde als Hilfestellung für Akteure in der Gastronomie-Branche konzipiert, um Anmietungen von Räumen durch Rechtsextremisten zu verhindern.

» zum download der Broschüre
» Bremer Anzeiger vom 04.12.11

Jungenaktionstag

Jungenaktionstag

In einer Minute ein komplettes Bett beziehen? Schwierig, aber möglich! In 14 Disziplinen von Bügeln bis Tischtennis mussten die Jungs aus den VAJA-Cliquen am 15.10.11 gegen die Zeit antreten.

» zur Dia-Show im Straßen-Blog
» Weser Kurier vom 21.11.11
» Weser Report vom 30.11.11

Kurswechsel

"Kurswechsel"

Ein neues VAJA-Projekt richtet sich im Stadtteil Kattenturm an Jugendliche und junge Männer mit Migrationshintergrund im Alter von 18-24 Jahren. "Kurswechsel" ist am 01.10.11 gestartet, die Laufzeit beträgt drei Jahre.

» Pressemitteilung
» Weser Kurier vom 31.10.11

Gut getroffen

Gut getroffen

Morgens um 9:27h sind es "nur" Spielplätze und Parkanlagen. Abends um 17:53h sind es auch Treffpunkte für Bremer Jugendliche. 25 Cliquen haben sich an dem Fotoprojekt beteiligt. Jetzt liegt der Katalog vor.

» Fotokatalog als pdf

RaumVAHRt

raumVAHRt

Direkt nach dem BMX- und Skatercontest (siehe unten) geht es am 23.10.11 ab 18 Uhr weiter mit Graffiti, Streetart und einer Videoinstallation. Ort des Geschehens ist auch hier der Otto-Braun-Schulhof im Stadtteil Vahr.

» mehr Infos

Fachtagung Cyberwork

BMX- und Skatercontest

Im Rahmen eines Kunst- und Sportprojektes findet am 23.10.11 von 13-17 Uhr im Stadtteil Vahr auf dem ehemaligen Otto-Braun-Schulhof ein BMX- und Skatercontest statt. Unten findet ihr den Flyer und einen Zeitungsbericht dazu.

» Flyer
» Weser Kurier vom 31.10.11

VAJA Presse

VAJA in der Presse

"Streetworker haben eine neue Zentrale in der Altstadt"
Weser Kurier vom 19.10.11

» zum Artikel
» zum VAJA-Pressearchiv

Fachtagung Cyberwork

Fachtagung Cyberwork

Jugendliche sind online. Immer mehr, immer länger. Welche Chancen birgt das für die Jugendarbeit? Vom 28.-30.09.11 findet dazu eine Tagung in Bremen statt.

» mehr Infos im Tagungsflyer

Tag der Zivilcourage

Tag der Zivilcourage

Beim 1. Bremer Tag der Zivilcourage wartet am 19.09.11 ab 15 Uhr ein buntes Programm auf die Besucher. Mit dabei auf dem Marktplatz sind auch die VAJA-KollegInnen vom ProMeile-Team.

» Flyer inkl. Programm
» Pressemitteilung

VAJA zieht um!

VAJA zieht um!

Nach über 10 Jahren in der Bahnhofsvorstadt beziehen wir zum 01.09.11 unsere neuen Räumlichkeiten an der Schlachte. In direkter Nachbarschaft zu Radio Bremen und der Jugendherberge befinden wir uns ab sofort direkt an der Weser.

» Kontakt, Stadtplan, Anreise


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