Ausgehtipps
2012 gibt es VAJA seit 20 Jahren. Aus diesem Anlass durften wir im Bremer Veranstaltungsmagazin MIX acht ausgewählte Ausgehtipps für Januar 2012 beisteuern. Also ab auf die Piste!
Streetwork mit jugendlichen Punks
Das Punk-Projekt ist seit April 1996 in der Trägerschaft des VAJA. Aufgrund der Tatsache, dass sich Punks oft an Orten aufhalten, die als gefährdend bezeichnet werden (Obdachlosenszene, Junkieszene), wurde das Projekt mit dem Ziel initiiert, ein Abrutschen der Jugendlichen in diese Szenen zu vermeiden.
Das Punk-Projekt sucht daher die Orte und Plätze, an denen sich die jugendlichen Punks treffen, regelmäßig auf. Die Bremer Punk-Szene trifft sich im "Viertel", am Bahnhof und im Innenstadtbereich. Bei den Punks handelt es sich um eine Gruppe von Jugendlichen, die ihre Freizeit vorwiegend auf der Straße verbringen. Sie verhalten sich häufig vorsichtig und ablehnend gegenüber Beratungsangeboten und anderen unterstützenden Maßnahmen. Es ist daher ein langwieriger Prozess, sie zu motivieren, Hilfsangebote anzunehmen. Die Punks kommen aus unterschiedlichen Stadtteilen um sich zu treffen und ihren Stil zu leben. Sie stechen schon durch ihr Outfit hervor. Ihre Kleidung und Aufnäher / Nieten, ihr Schmuck und ihre oft eigenwillig bunten Haare stellen verbindende Elemente der Jugendkultur der Punks dar. Durch eigene Punkbands, eigene Magazine und die eigene kreative Mode werden Haltungen, Einstellungen und Lifestyle der Punks weitertransportiert. Der Mädchen und Frauenanteil in dieser Szene ist, verglichen mit anderen Jugendkulturen, sehr hoch. Die Mädchen sind als gleichberechtigte Mitglieder der Szene akzeptiert.
Die Bremer Punk-Szene ist mit unterschiedlichsten Ländern vernetzt. Daraus resultiert, dass sich das Projekt partiell mit Jugendlichen und deren Problemen konfrontiert sieht, die ihren Wohnsitz nicht in Bremen haben.
Die Problemlagen der jugendlichen Punks liegen sowohl im Freizeitbereich als auch in der existenziellen Grundversorgung. Dazu gehören autoaggressives Verhalten, Essstörungen, Alkohol- und Drogenkonsum, Obdachlosigkeit aber auch Schwierigkeiten mit der Schule, den Eltern, Behörden, usw..
Grundsätzlich gelten für alle Angebote des Projektes die folgenden Prinzipien:
Das Punk-Projekt bietet Hilfe zur Selbsthilfe. Lebensfragen des Alltags, Beratung in Problemlagen und bei Schwierigkeiten mit der Identitätsfindung stehen ebenso im Mittelpunkt wie die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen. Kreative und produktive Elemente dieser Jugendszene werden unterstützt und gefördert.
Weitere Arbeitsschwerpunkte liegen in der Sucht- und Gewaltprävention. Gewaltverhalten und Drogenkonsum sind häufig die Folge vielfacher Ausgrenzungsprozesse der Gesellschaft. Subjektive Ohnmachtsgefühle der Jugendlichen und Perspektivlosigkeit kommen hinzu. Das Punk-Projekt erarbeitet mit den Jugendlichen neue Handlungsstrategien um Konflikte zu lösen, Drogenkonsum zu reduzieren und Gewaltverhalten zu vermeiden.
Die Akzeptanz und Verbesserung der Lebens- und Freizeitbedingungen jugendlicher Punks sowie der Aufbau einer realistischen und selbstbestimmten Lebensperspektive sind Ziele der Arbeit. Es werden positive Alternativen zu negativen Elementen der Lebensgestaltung und des Freizeitverhaltens jugendlicher Punks entwickelt. Der Einstieg in die Drogen- oder Obdachlosenszene und in die Kriminalität wird verhindert.
Lesen Sie zum Punkprojekt auch:
Tierärztin-Projekt 2006
Kontakt:
VAJA e.V.
Punk-Projekt
Eduard-Grunow-Str. 24
28203 Bremen
Tel: 0421/76266
Fax: 0421/76252
Email: punk@vaja-bremen.de
» Die Infos zum Punk-Projekt als pdf
2012 gibt es VAJA seit 20 Jahren. Aus diesem Anlass durften wir im Bremer Veranstaltungsmagazin MIX acht ausgewählte Ausgehtipps für Januar 2012 beisteuern. Also ab auf die Piste!
...und heute wünscht das VAJA-Kollegium allen, aber besonders den Bremer Jugendlichen, eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins Jahr 2012!
In einer Pressekonferenz am 02.12.11 stellten pro aktiv gegen rechts u.a. eine neue Broschüre vor. Sie wurde als Hilfestellung für Akteure in der Gastronomie-Branche konzipiert, um Anmietungen von Räumen durch Rechtsextremisten zu verhindern.
In einer Minute ein komplettes Bett beziehen? Schwierig, aber möglich! In 14 Disziplinen von Bügeln bis Tischtennis mussten die Jungs aus den VAJA-Cliquen am 15.10.11 gegen die Zeit antreten.
» zur Dia-Show im Straßen-Blog
» Weser Kurier vom 21.11.11
» Weser Report vom 30.11.11
Ein neues VAJA-Projekt richtet sich im Stadtteil Kattenturm an Jugendliche und junge Männer mit Migrationshintergrund im Alter von 18-24 Jahren. "Kurswechsel" ist am 01.10.11 gestartet, die Laufzeit beträgt drei Jahre.
Morgens um 9:27h sind es "nur" Spielplätze und Parkanlagen. Abends um 17:53h sind es auch Treffpunkte für Bremer Jugendliche. 25 Cliquen haben sich an dem Fotoprojekt beteiligt. Jetzt liegt der Katalog vor.
Direkt nach dem BMX- und Skatercontest (siehe unten) geht es am 23.10.11 ab 18 Uhr weiter mit Graffiti, Streetart und einer Videoinstallation. Ort des Geschehens ist auch hier der Otto-Braun-Schulhof im Stadtteil Vahr.
Im Rahmen eines Kunst- und Sportprojektes findet am 23.10.11 von 13-17 Uhr im Stadtteil Vahr auf dem ehemaligen Otto-Braun-Schulhof ein BMX- und Skatercontest statt. Unten findet ihr den Flyer und einen Zeitungsbericht dazu.
"Streetworker haben eine neue Zentrale in der Altstadt"
Weser Kurier vom 19.10.11
Jugendliche sind online. Immer mehr, immer länger. Welche Chancen birgt das für die Jugendarbeit? Vom 28.-30.09.11 findet dazu eine Tagung in Bremen statt.
Beim 1. Bremer Tag der Zivilcourage wartet am 19.09.11 ab 15 Uhr ein buntes Programm auf die Besucher. Mit dabei auf dem Marktplatz sind auch die VAJA-KollegInnen vom ProMeile-Team.
Nach über 10 Jahren in der Bahnhofsvorstadt beziehen wir zum 01.09.11 unsere neuen Räumlichkeiten an der Schlachte. In direkter Nachbarschaft zu Radio Bremen und der Jugendherberge befinden wir uns ab sofort direkt an der Weser.
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